Schweiz mit Remo Forrers "Watergun" bei ESC vertreten

Forrer tritt mit Pop-Ballade in Liverpool an
Die Schweiz schickt Remo Forrer mit einer Pop-Ballade zum Eurovision Song Contest nach Liverpool. "Watergun" heißt das Lied, mit dem der Ostschweizer antritt und den Glauben an eine bessere Welt stärken will. Mit seiner Teilnahme gehe für ihn ein Traum in Erfüllung, wurde der 21-Jährige in einer Aussendung zitiert: "Ich empfinde es als unglaublich inspirierend, an einem Ort sein zu dürfen, an dem alle Teilnehmenden ebenfalls diese Leidenschaft für die Musik teilen."

Im Clip zu seinem Song geht Forrer durch die Dunkelheit, während er davon singt, wie er und seine Freunde als Kinder Soldaten gespielt und davon geträumt haben, irgendwann Könige zu sein. Doch: "I don't wanna be a soldier soldier", er will gar kein Soldat sein, singt der von Künstlern wie Ed Sheeran und Lewis Capaldi beeinflusste Künstler mit zunehmender Intensität. Und wie er das kindliche Spiel den harten Tatsachen, den tatsächlichen Kriegsgeschehnissen gegenüber stellt, führt ihn sein emotionaler Spaziergang durch rotes Lichtgewitter, einen Steinhagel, ein Funkengewitter und schließlich hinaus in die freie, erlösende Natur. "What we've become", was aus uns geworden ist, singt er.

Remo Forrer wuchs in Hemberg in einer musikalischen Familie auf und gewann 2020 die dritte Staffel von "The Voice of Switzerland". Er spielt Akkordeon und Klavier, setzte seinen Schwerpunkt aber schon früh auf den Gesang. Als aktiver TikToker und Instagrammer hat er sich in den Sozialen Medien eine Fangemeinde aufgebaut, die er regelmäßig "mit Schalk, Charme und eindrucksvollen Gesangseinlagen" bedient, wie es weiter heißt.

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