Start des angeblichen Pornofilms mit Houellebecq verschoben

Wirbel um Michel Houellebecq
Der Start des angeblichen Pornofilms mit dem französischen Bestseller- und Skandalautor Michel Houellebecq ist verschoben worden. Der Online- und Kinostart von "Kirac 27 Houellebecq" werde nicht am 11. März stattfinden, teilte der Regisseur Stefan Ruitenbeek des niederländischen Filmkollektivs Kirac auf Twitter mit.

Man kämpfe jedoch um das Recht, den Film zu machen und zu zeigen. Alles was derzeit passiere, werde Teil des Films sein, twitterte er weiter. Die Verschiebung des Films, in dem laut Ruitenbeek mehrere Frauen Sex mit dem Starliteraten haben, wurde auch auf der Homepage des Kollektivs verkündet.

Die Ankündigung des Films und der dazu erschienene Trailer, in dem Houellebecq mit einer jungen Frau im Bett liegt, sorgten für viel Aufsehen. Die Anwälte des umstrittenen Literaten ("Elementarteilchen", "Unterwerfung") wollen das Verbot des Films erwirken. Der Trailer ist derzeit nicht zugänglich.

Houellebecq und seine Frau hätten zwei Klagen gegen ihn laufen, aber er werde von zwei fantastischen Anwälten vertreten, twitterte Ruitenbeek. Sex, Prostitution und eine behauptete "Islamisierung des Westens" gehören zu den bewährten Themen des 65-jährigen Schriftstellers.

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