APA - Austria Presse Agentur

"Tatort"-Darsteller Ferdinand Hofer ist "Planungsfreak"

Der "Tatort"-Schauspieler Ferdinand Hofer bezeichnet sich selbst als "Planungs- und Genauigkeitsfreak". "Wahrscheinlich würden Leute von mir behaupten, dass ich manchmal Sachen zu genau nehme, also dass ich vielleicht auch ein Ticken zu ordentlich bin und vielleicht auch ein bisschen zu viel plane", sagte Hofer dem Radiosender Antenne Bayern, ausgestrahlt am Sonntag.

Er plane gern schon am Montag sein Wochenende, "damit ich einfach weiß, worauf ich mich freuen kann. Und da fehlt mir vielleicht manchmal bisschen Spontanität", sagte der Darsteller des Kriminalkommissars Kalli Hammermann.

In der ARD-Krimireihe ermittelt Kalli zusammen mit den Münchner Kommissaren Batic und Leitmayr. Für die Dreharbeiten der nächsten Folge des Münchner "Tatorts", die im Februar ausgestrahlt werden soll, war Hofer das erste mal in einem Gefängnis, wie er dem Sender sagte. Das habe sich irgendwie schräg angefühlt.

"Also ich meine, man war da drin, man ist durch gefühlt drei Schleusen reingegangen - immer bewacht, logischerweise - und ich glaube, es war Februar, also es war sehr, sehr, sehr grau und düster und dann so hohe Wände, also es war ein sehr beklemmendes Gefühl", erzählte Hofer. Doch es gab für den 1993 geborenen Schauspieler demnach auch einen Lichtblick: "Dass ich am Abend wieder rausgehen durfte."