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02/24/2019

Künstliche Intelligenz im Fokus – wenn R2-D2 & Co. Wirklichkeit werden

Künstliche Intelligenz im Vormarsch: Alles, was ihr über KI und Machine Learning wissen müsst!

I think AI should support human beings. Technology should always do something that enables people not disables people.“

Alibaba-Gründer Jack Ma über KI

KI? Ist das ansteckend?

Bei der Diskussion um die Künstliche Intelligenz (KI) handelt es sich um ein Thema, das besonders emotional aufgeladen ist.

Viele haben Angst davor oder übertriebene Erwartungen an die Entwicklungen in den nächsten Jahren.

Ursprünglich taucht der Begriff das erste Mal in den 1950ern auf verlor dann aufgrund der zu schwachen Computer für längere Zeit an Bedeutung.

Seit dem Supercomputer Watson ist KI jedoch wieder ein Hot Topic. 

KI ist ein Überbegriff für Machine Learning, Deep Learning, Natural Language- und Cognitive Processing.

Vereinfach erklärt sollen Computer das menschliche Denken erlernen können.

Dabei geht es nicht nur darum, bestehende Fähigkeiten zu lernen, sondern selbstständig neue Fähigkeiten zu entwickeln, ohne, dass der Mensch dem Computer noch als Vorlage dienen muss.

Die Grenzen zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz werden dabei verschwimmen.

 

Wo kann uns KI helfen?

Die Digitalisierung stellt uns vor ganz neue Herausforderungen. Hier wird die KI ansetzen.

KI soll helfen, menschliche und maschinelle Intelligenz so miteinander zu verknüpfen, dass sie die Gesellschaft voranbringen wird.

KI sammelt nicht nur Big Datasondern kann selbstständig lernen und Prognosen erstellen.

So kann KI in Zukunft beispielsweise, selbstständig besser Krebs bei einem Patienten diagnostizieren und voraussagen als ein Arzt.

KI kann helfen, Innovationsprozesse radikal zu optimieren, Verkehrs- und Stadtplanung auf ein neues Level bringen und so die Arbeitswelt grundlegend verändern.

Hierbei sind selbstfahrende Autos, Roboter als Kellner oder bei der Müllentsorgung nur ein paar wenige Beispiele.

Doch Experten warnen: KI muss immer einem sozialen Prozess untergeordnet sein und so einen humanen Mehrwert beisteuern.

 

Aber KI kann doch gefährlich sein, oder?

So wie die Entdeckung der Radioaktivität neben der Möglichkeit, Atomkraftwerke zu betreiben, auch die Atombombe hervorgebracht hat, kann auch die KI missbraucht werden.

Vor allem autoritäre Regierungen denken dabei an die Entwicklung von autonomen Waffen und Kriegsrobotern.

Düstere Szenarien bis hin zu einem 3. Weltkrieg, der von Robotern ausgefochten wird, sind hier vorstellbar.

Um dem vorzubeugen, wird es wichtig sein, dass die Weltgemeinschaft gemeinsam Lösungen findet und ein unkontrolliertes Aufrüsten verhindert.

Zudem gehören grundlegende ethische Fragen ganz neu behandelt – nicht alles, was möglich ist, muss auch entwickelt werden.

Wird KI die Weltherrschaft an sich reißen?

Eine Welt wie bei Terminator und andere düstere Dystopien schweben wie ein Geist über dem Thema KI.

Mythen von der menschlichen Versklavung durch Roboter, bis hin zur totalen Vernichtung der Menschheit stehen im Raum.

Doch diese Ängste sind genauso übertrieben wie die Erwartung, dass wir in Zukunft alle in einem Schlaraffenland leben.

KI wird helfen, monotone, aber auch komplexere Arbeitsprozesse zu übernehmen.

Dadurch werden in der Gesellschaft mehr Kapazitäten für Kreativität und Kommunikation freigesetzt.

Qualität und Inhalt der Arbeit werden wieder an Bedeutung gewinnen, die Quantität kann Großteils von KI übernommen werden.

Zudem werden ganz neue Berufszweige entstehen.

Die individuelle Vielfalt steht dabei im Vordergrund.

Doch wie bei jeder großen Neuerung müssen sich die Menschen erst daran gewöhnen.

Es wird wahrscheinlich weniger Jobs geben als heute und Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen werden schnell an Bedeutung gewinnen.

Sogenannte Soft Skills wie Empathie-Vermögen, kritisches Denken, Kreativität und soziale Interaktion werden wieder viel wichtiger in der Arbeitswelt.

Humane und soziale Ziele sollen im Fokus der KI stehen. Es wird wohl unumgänglich sein ,dass menschliche Wertekonstrukte in den Vordergrund gestellt werden.

Unser Umgang mit Arbeit, Wissen und Lebensgestaltung muss ganz neu definiert werden.

Roboter können in Zukunft ganz viele Arbeitstätigkeiten übernehmen, aber sie werden wohl nie Gefühle wie Freude, Angst, Trauer aber auch Instinkte und besondere Wahrnehmungen erlernen können.

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