APA/AFP/GERARD JULIEN

#manspreading: So reagiert Twitter auf die neue Wiener-Linien-Kampagne

Die neue Kampagne der Wiener Linien hat am Montag für Aufruhr in den sozialen Medien gesorgt.

Dass so einige männliche Egos besonders zerbrechlich sind, haben uns die Reaktionen auf die neue Kampagne der Wiener Linien wieder einmal eindrücklich vor Augen geführt. Mit einem Social-Media-Post sollte auf das Phänomen Manspreading aufmerksam gemacht werden – also die Tatsache, dass Männer im öffentlichen Raum, also auch den Öffis, oftmals mehr Platz einnehmen, als ihnen zusteht.

Im Grunde sind die Reaktionen in zwei Kategorien einzuteilen: Da sind einerseits diejenigen, die die Sitzhaltung mancher Männer mit der Existenz von Hoden erklären. Auf der anderen Seite stehen die Whataboutism-Liebhaber, die meinen, Frauen, die mit ihrer Handtasche einen Sitz blockieren, seien das wahre Problem unserer Gesellschaft – und nicht Dominanzverhalten, das vielen Männern von Geburt an antrainiert wird.

Auch auf Twitter hatte man so einiges zum Thema Manspreading und zu den ignoranten bis amüsanten Reaktionen zu sagen.

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