Schwesta Ebra

Wie die Wiener Rapperin Schwesta Ebra die Hip-Hop-Szene aufmischt

Wiener Rapperin Schwesta Ebra setzt sich mit ihrer Musik für die LGBTIQ+-Community und Feminismus ein.

Neben bekannten österreichischen Rappern wie Yung Hurn und RAF Camora gibt es auch einige weibliche Künstlerinnen, die die männerdominierte Hip-Hop-Szene richtig aufmischen möchten. Die Wiener Musikerin Schwesta Ebra will mit ihrer Musik ein Zeichen setzen und vor allem auf Sexismus und Frauenrechte aufmerksam machen. 

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So kämpft Schwesta Ebra gegen das Patriarchat

Dabei scheut sie auch nicht davor zurück, die Lyrics ihrer populären männlichen Rap-Kollegen umzutexten. "Wenn apache207 Feminist wäre" heißt eines ihrer Videos, in denen sie den männlichen Rappern Nachhilfe in punkto Feminismus gibt:

Ihre Yung-Hurn-Parodie war so beliebt, dass sie aufgrund der großen Nachfrage ihrer FollowerInnen ihren ersten produzierten Studio-Song "Männer haben" am am 25.3.2021 veröffentlichte. 

Die Motorsäge auf dem Titelbild zeigt, dass die 23-jährige Niederösterreicherin, die in Wien lebt, abrechnen will: mit dem Patriarchat. "Wenn du nicht genderst, sprich mich nicht an / Denn Sexisten machen mich nicht an" und "Männer haben Ego-Probleme / Sie ruinieren Frauen die Seele“, rappt Schwesta Ebra in dem Song.

In ihrem Song macht sie auf das Frauenvolksbegehren aufmerksam und zeigt auf, dass die Hip-Hop-Szene ein massives Sexismus-Problem hat.  

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Schwesta Ebra liegt die LGBTIQ+-Community am Herzen 

Gemeinsam mit ihrer Partnerin Julia (@trinksaufmich) produziert die selbsternannte "Veganerin mit Migrationsgeschichte" regelmäßig politischen Comedy-Content auf TikTok und Instagram, ihre beliebtesten Videos haben über 40.000 Klicks. 

Zudem setzt sie sich auf Social Media auch für mehr Akzeptanz und Toleranz für die LGBTIQ+-Community ein.