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Schwesta Ebra rechnet im Song "Deine Dickpics" mit toxischer Männlichkeit ab

Wiener Rapperin Schwesta Ebra setzt sich mit ihrer Musik für die LGBTIQ+-Community und Feminismus ein. Ihr neuer Song "Deine Dickpics" rechnet mit toxischer Männlichkeit ab.

Neben bekannten österreichischen Rappern wie Yung Hurn und RAF Camora gibt es auch einige weibliche Künstlerinnen, die die männerdominierte Hip-Hop-Szene richtig aufmischen möchten. Die Wiener Musikerin Schwesta Ebra will mit ihrer Musik ein Zeichen setzen und vor allem auf Sexismus und Frauenrechte aufmerksam machen. 

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"Deine Dickpics" kritisiert toxische Männlichkeit 

Schwesta Ebras neuer Song "Deine Dickpics" kritisiert vor allem toxische Männlichkeit und sexuelle Belästigung im jungen Alter. "Wir wurden schon belästigt, da waren wir nichtmal 15", rappt die Musikerin in ihrem Lied.

Anlässlich dazu teilte die Künsterlin auf Instagram ein Video, in dem mehrere Frauen darüber sprechen, in welchem Alter sie ungewollt ein Dickpic zugeschickt bekommen haben. 

Disclaimer: Wer von sexueller Belästigung betroffen ist, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken. 

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So kämpft Schwesta Ebra gegen das Patriarchat

Schwesta Ebra scheut auch nicht davor zurück, die Lyrics ihrer populären männlichen Rap-Kollegen umzutexten. "Wenn apache207 Feminist wäre" heißt eines ihrer Videos, in denen sie den männlichen Rappern Nachhilfe in punkto Feminismus gibt:

Ihre Yung-Hurn-Parodie war so beliebt, dass sie aufgrund der großen Nachfrage ihrer FollowerInnen ihren ersten produzierten Studio-Song "Männer haben" am 25.3.2021 veröffentlichte. 

Die Motorsäge auf dem Titelbild zeigt, dass die 23-jährige Niederösterreicherin, die in Wien lebt, abrechnen will: mit dem Patriarchat. "Wenn du nicht genderst, sprich mich nicht an / Denn Sexisten machen mich nicht an" und "Männer haben Ego-Probleme / Sie ruinieren Frauen die Seele“, rappt Schwesta Ebra in dem Song.

In ihrem Song macht sie auf das Frauenvolksbegehren aufmerksam und zeigt auf, dass die Hip-Hop-Szene ein massives Sexismus-Problem hat.  

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Schwesta Ebra liegt die LGBTIQ+-Community am Herzen 

Gemeinsam mit ihrer Partnerin Julia (@trinksaufmich) produziert die selbsternannte "Veganerin mit Migrationsgeschichte" regelmäßig politischen Comedy-Content auf TikTok und Instagram, ihre beliebtesten Videos haben über 40.000 Klicks. 

Zudem setzt sie sich auf Social Media auch für mehr Akzeptanz und Toleranz für die LGBTIQ+-Community ein.