epa04475630 A man smoking a shisha pipe at a cafe in Singapore, 04 November 2014. Singapore's parliament and health ministry has passed a law banning the import, distribution and sale of shisha tobacco. The ban will take full effect on 31 July 2016 to allow businesses to finish up their stock of shisha tobacco and to give time to reorganize their business. EPA/WALLACE WOON

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Warum Shisha-Rauch ungesund ist

Mit jedem Zug an der Wasserpfeife steigt nicht nur das Risiko von Krebs- und Atemwegserkrankungen, sondern auch von Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zum Herzinfarkt.

Tabak brennt in einer Shisha nicht wie in der Zigarette, sondern schwelt. Dabei entstehen aber ebenfalls Stoffe, die krebserregend oder anderweitig schlecht für den Menschen sind. Das Wasser der Shisha filtert diese Schadstoffe dabei nicht. Das ist den Experten zufolge ein weit verbreiteter Irrglaube.

Tatsächlich gelangen Stoffe wie Nikotin, Benzol oder Teer beim Shisha-Rauchen ungefiltert in die Lunge - und das in erheblichem Umfang. Denn die Zahl der Züge ist beim Shisha-Konsum meist höher als beim Rauchen einer Zigarette, außerdem ist das Volumen jedes einzelnen Zugs größer. Der Nikotinkonsum einer Shisha-Runde ist daher in etwa so hoch wie beim Rauchen von zehn Zigaretten. Die Pfeife einfach weiterzureichen schützt übrigens nur teilweise: Passivrauchen ist auch in der Shisha-Bar ungesund.

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