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"And Just Like That": Hätte Carrie den tragischen Tod verhindern können?

Der Schock-Moment in der ersten Folge vom "SATC"-Revival sorgt für Aufregung. Chris Noth äußerte sich nun zu den Vorwürfen an seine Serien-Ehefrau.

Achtung, dieser Artikel enthält Spoiler zu den ersten beiden Folgen von "And Just Like That", die am 9. Dezember auf Sky gestartet sind.

 

Das heiß ersehnte "SATC"-Revival "And Just Like That" sorgte schon mit der ersten Folge für einen echten Schocker: John James Preston (Chris Noth), auch "Mr. Big" genannt, stirbt an den Folgen eines Herzinfarktes, den er nach einem Spinning-Kurs erleidet.

Er gleitet während des Infarktes in der Dusche zu Boden, neben ihm liegt im Wasser sein Handy und es scheint, als wäre er der Situation hilflos ausgeliefert – zu diesem Zeitpunkt ist er nämlich alleine in der Wohnung von ihm und Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker).

Als Carrie wenig später nach Hause kommt, findet sie ihren Ehemann am Boden liegend vor, eilt zu ihm und schreit verzweifelt seinen Namen. Fans kommen nicht umhin, sich zu fragen, ob ihn Carrie vielleicht retten hätte können, wenn sie sofort den Notruf gewählt hätte.

Gegenüber "EOnline" erklärte Kardiologe Dr. Roy, ob der Tod durch sofortiges Handeln seiner Frau Carrie vermeidbar gewesen sei.

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Hätte der Tod von Big verhindert werden können?

Dr. Roy betont, dass es eben eine Serie ist – und diese Szenen nicht unbedingt immer realistisch dargestellt werden. So könnten Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, oft selbst noch Hilfe rufen, da sie sich noch bewegen können. Außerdem sei Mr. Bigs iPhone wasserdicht und somit durchaus noch fähig für Notrufe gewesen.

Medizinisch gesehen erläuterte Dr. Roy außerdem, dass man nicht genau wisse, was passiert sei und wie lange Big bereits am Boden lag, als Carrie eintraf, wodurch eine Einschätzung schwierig sei.

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Laut dem Kardiologen hätte Carrie besser sofort den Notruf wählen sollen – und bei fehlendem Puls einen Wiederbelebungsversuch starten können. Doch selbst diese Bemühungen wären keine Garantie für eine Rettung gewesen. "Er wäre wahrscheinlich trotzdem verstorben", so der Mediziner.

"Ich würde außerdem sagen, wenn man in so eine Situation kommt, kann das natürlich schockierend sein und Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Ich denke nicht, dass man jemandem vorwerfen kann, wie er oder sie in so einer Situation handelt", stellt Dr. Roy klar.

Das sagt Chris Noth dazu

Im Interview "Vogue" äußerte sich Big-Darsteller Chris Noth zur Szene und warum Carrie keinen Notruf wählte. Er verglich die Szene mit "Bonnie & Clyde", als sich das Paar im Schusswechsel ansieht und weiß, dass ein Ende für sie gekommen ist.

Um ebenfalls so einen Moment zu erschaffen, seien sich er und Produzent Michael Patrick King einig gewesen, dass sein Charakter nicht alleine versterben sollte. "Es musste so einen letzten Moment geben, ohne Worte, ohne schnulzige Dialoge – nur ein Blick. Ich fand, er hat das wunderschön gemacht", erklärte der Schauspieler.

"And Just Like That" ist am 9. Dezember auf Sky gestartet. Im Wochentakt erscheinen neue Folgen. Hier geht’s direkt zur Serie.