APA - Austria Presse Agentur

Einstweilige Verfügung: Billie Eilish wehrt sich gegen Stalker

Sängerin Billie Eilish hat eine einstweilige Verfügung gegen ihren Stalker, der sie mehrfach belästigte, erwirkt.

Mitte Mai vergangenen Jahres wurde bekannt, dass Billie Eilish von einem Mann namens Prenel Rousseua gestalkt wird. Rousseua soll Eilishs Adresse herausgefunden haben und insgesamt sieben Mal vor ihrer Haustür erschienen sein. Daraufhin leitete die Sängerin rechtliche Schritte ein, gegen den mutmaßlichen Stalker wurde damals eine einstweilige Verfügung erlassen, wie "TMZ" berichtete. Rousseua muss seitdem einen Abstand von 200 Metern zu Billie Eilish einhalten.

Doch der Spuk scheint für Billie Eilish noch nicht vorbei zu sein – die Sängerin wird erneut von einem Mann bedroht. Dieser soll Briefe auf ihrem Grundstück hinterlassen haben. "Du kannst nicht bekommen, was du willst, es sei denn, du willst für mich sterben... Du wirst wissen, dass das Wasser bald steigen wird, und du könntest sehr wohl sterben…du wirst sterben", lautet eine der Botschaften des Stalkers, die "TMZ" vorliegt. Eilish wirft dem Mann vor, sehr viele Nächte vor einem Gebäude gegenüber ihres Hauses geschlafen zu haben. Zudem soll er die Sängerin, wenn sie ihr Haus verließ, beobachtet haben.

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Angst vor Stalker

In den Gerichtsdokumenten, die das US-Portal "E! News" veröffentlichte, heißt es, dass Billie Eilish jedes Mal, wenn sie nach Hause gefahren ist, Angst hatte, der Stalker könnte dort auf sie warten. "Nachdem ich in die Einfahrt gefahren und aus dem Auto gestiegen bin, konnte ich hören, wie er mit bedrohlicher Stimme mit sich selbst spricht, was meinen Angstpegel noch weiter erhöht", wird die Sängerin zitiert. Zudem soll ihr der Mann des Öfteren in ihre Richtung gestikuliert haben. Seine Anwesenheit habe erheblichen "emotionalen Stress" bei Eilish verursacht.

Die Sängerin wehrte sich gegen den Mann vor einem Gericht in Los Angeles, per einstweiliger Verfügung wurde ein Kontaktverbot gegen den Mann verhängt, schreibt "TMZ".