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"Black Widow" bekommt eine #MeToo-Storyline

Laut Scarlett Johansson wird der kommende Marvel-Film "Black Widow" die #MeToo-Bewegung aufgreifen.

Im Oktober 2020 soll "Black Widow" mit Scarlett Johansson in den Kinos starten. Der Film läutet offiziell die vierte Phase des Marvel Cinematic Universe ein. Bislang umfasst das MCU stolze 23 Filme – "Black Widow" ist nach "Captain Marvel" erst das zweite Mal, dass eine Frau als Titelfigur zu sehen ist.

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Laut einem neuen Interview mit Hauptdarstellerin Scarlett Johansson wird "Black Widow" auch die #MeToo-Bewegung thematisieren, die 2017 mit dem Skandal rund um Hollywood-Produzent Harvey Weinstein Fahrt aufnahm und Frauen auf der ganzen Welt dazu bewog, ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung zu teilen.

Gegenüber dem "Empire"-Magazine erklärt Johansson: "Ich glaube, dieser Film spiegelt genau das wider, was gerade im Bezug auf die 'Time's Up'-Bewegung und die #MeToo-Bewegung abgeht. Es wäre ein echter Fehlschuss gewesen, wenn wir das nicht behandelt hätten, wenn dieser Film die Thematik nicht aufgegriffen hätte."

"Black Widow" ist außerdem der erste MCU-Film, bei dem eine Frau im Alleingang Regie führte (zuvor gab es lediglich bei "Captain Marvel" eine weibliche Co-Regisseurin). Dafür engagiert wurde die Australierin Cate Shortland. Hauptdarstellerin Scarlett Johansson scheint die Arbeit mit ihr gefallen zu haben: "Ich glaube, vor allem für Cate war es wichtig, einen Film über Frauen zu machen, die andere Frauen unterstützen, die einander aus schwierigen Situationen helfen."

Auch auf die Frage, welche politischen Ansichten Titelheldin Natascha Romanoff vertritt, hat eine Johansson ein eindeutige Antwort parat: "Jemand hat mich gefragt, ob Natascha eine Feministin ist – natürlich ist sie das. Es ist offensichtlich. Das ist eine dumme Frage."