Marvel Studios

Diese Marvel-Stars haben ursprünglich für andere MCU-Rollen vorgesprochen

Chris Pratt als Captain America und Tom Hiddleston als Thor? Das MCU, wie wir es kennen, hätte auch ganz anders aussehen können.

Mit "Avengers: Endgame" und "Spider-Man: Far From Home" ging Phase 3 des Marvel Cinematic Universe dieses Jahr offiziell zu Ende. Bevor es 2020 in Phase 4 mit dem lang erwarteten "Black Widow"-Solofilm und dem "Eternals"-Startschuss weitergeht, wagen wir einen Blick zurück auf das, was war – und was hätte sein können.

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Das MCU, wie wir es heute kennen, hätte nämlich auch ganz anders aussehen können. Wie bei vielen Hollywood-Produktionen stand die Besetzung der Hauptrollen nicht von Anfang an fest – im Laufe der Produktion wurden zahlreiche große Namen für Hauptrollen in Betracht gezogen, die später aus unterschiedlichen Gründen wieder abspringen mussten. So gab es beispielsweise einen Punkt, an dem Tom Cruise als Tony Stark gesetzt war und Emily Blunt bereits zugesagt hatte, die Rolle der Black Widow zu übernehmen.

Weil es im MCU aber nun mal nicht an Rollen mangelt, fand sich oftmals auch für SchauspielerInnen, die zunächst eine Absage bekommen hatten, am Ende doch noch ein Platzerl. So geschehen bei den folgenden Marvel-Stars, die eigentlich für eine andere Figur vorgesprochen hatten.

Chadwick Boseman

"Black Panther"-Star Chadwick Boseman

APA - Austria Presse Agentur

Black Panther höchstpersönlich, Chadwick Boseman, hatte ursprünglich mit der Rolle von Drax, dem Zerstörer aus "Guardians of the Galaxy" geliebäugelt. Zu unser aller Glück wurde nichts daraus – Wrestler Dave Bautista bekam den Zuschlag als blauer Muskelprotz, während Boseman direkt für die Rolle des Wakanda-Monarchen angefragt wurde.

Lupita Nyong'o

Kürzlich wurde auch bestätigt, dass Oscar-Star Lupita Nyong'o mit von der Partie ist. Die 31-Jährige wurde für die beste weibliche Nebenrolle in dem Sklavendrama "12 Years a Slave" ausgezeichnet.

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Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o hatte eigentlich für die Rolle der Nebula in "Guardians of the Galaxy" vorgesprochen, erhielt aber eine Absage, stattdessen wurde ihr ein Angebot für "Black Panther" gemacht, wo sie bekanntermaßen – und richtigerweise! – die stolze Kriegerin Nakia mimt.

Chris Pratt

US-Schauspieler Chris Pratt ist frisch verliebt

APA - Austria Presse Agentur

Bevor Chris Pratt als Star-Lord gecastet wurde, wollte er eigentlich Captain America spielen – die Rolle ging zu unser aller Glück an Namenskollegen Chris Evans, während Pratt die nötige Comedy für die "Guardians of the Galaxy"-Hauptrolle mitbrachte.

Tom Hiddleston

Hiddleston häufig in Theaterproduktionen zu sehen

APA - Austria Presse Agentur

Tom Hiddleston kennen wir als bösen Stiefbruder Loki, dabei hatte der Brite eigentlich für die Hauptrolle des Thor vorgesprochen. Könnt ihr euch eine Welt vorstellen, in der der Donnergott nicht von Chris Hemsworth dargestellt wird? Wir auch nicht. Manche Dinge geschehen eben aus gutem Grund.

Sam Rockwell

Lange bevor Sam Rockwell den Bösewicht in "Iron Man 2" gab, hätte er selbst den Titelhelden spielen sollen. Laut Rockwell hatte Regisseur Jon Favreau ihn persönlich angerufen, um für die Rolle des Tony Stark vorzusprechen – allerdings sei Robert Downey Jr. ihm wohl zuvorgekommen.

Jake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal poses for photographers upon the red carpet of the film Everest and the opening ceremony of the 72nd edition of the Venice Film Festival in Venice, Italy, Wednesday, Sept. 2, 2015. The 72nd edition of the festival runs until Sept. 12. (Photo by Joel Ryan/Invision/AP)

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Jake Gyllenhaal stieß denkbar spät zur illustren Runde der MCU-Stars: Als Bösewicht Mysterio in "Spider-Man: Far From Home" gab er sein Marvel-Debüt erst 2019. Dabei wäre er im Jahre 2004 um ein Haar beinahe selbst in die Rolle des Spinnen-Helden geschlüpft – ja, die Spider-Man-Filme der frühen 2000er gehören nicht zum MCU, trotzdem soll diese Schicksalsfügung nicht unerwähnt bleiben.Die damalige Hauptbesetzung Tobey Maguire hatte sich vor Start der Dreharbeiten zu "Spider-Man 2" verletzt, woraufhin prompt ein Ersatz hermusste. Maguire erholte sich allerdings schneller als erwartet – und aus Gyllenhaal-Spidey wurde doch nichts.