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David Dobrik: Hat er Jeff Wittek absichtlich verletzt?

Ein Stunt hätte YouTuber Jeff Wittek beinahe das Leben gekostet. Nun gab es ein klärendes Gespräch mit David Dobrik.

Vom ehemals beliebtesten YouTuber zum Feindbild des Internets: Das öffentliche Ansehen von David Dobrik hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Zunächst gab es Vorwürfe von ehemaligen Mitgliedern seines Teams "Vlog Squad", laut denen er sexuelle Belästigung am Set von Videodrehs begünstigt haben soll. Später wurde sein ehemaliger Kollege Durte Dom der Vergewaltigung beschuldigt – Dobrik soll dies zunächst heruntergespielt und/oder ignoriert haben.

Dobrik veröffentlichte zwei Entschuldigungsvideos, verlor dennoch zahlreiche FollowerInnen und Werbeverträge. Unlängst wurde dann auch noch bekannt, dass YouTuber Jeff Wittek bei einem Videodreh für David Dobrik beinahe ums Leben gekommen wäre – Fans warfen ihm daraufhin Verantwortungslosigkeit vor.

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Das war passiert: David Dobrik hatte einen Bagger inmitten eines flachen Sees platziert, um damit Wakeboarding zu ermöglichen. Später ließ sich Jeff Wittek von David Dobrik an einem Seil, das an den Bagger gebunden war, durch die Luft schleudern – und fiel fiel dabei mit voller Wucht ins flache Wasser. Wittek erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht und musste mehrfach operiert werden.

Wie aus einem neuen YouTube-Video hervorgeht, hatten Dobrik und Wittek nach dem Unfall mehrere Monate lang keinen Kontakt zueinander. "Ich wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte", so Dobrik. Schließlich kam es zum klärenden Gespräch zwischen den beiden.

Wittek ist gegenüber Dobrik ehrlich: "Es gibt Momente, in denen ich mich selbst davon überzeuge, dass du es mit Absicht getan hast." David Dobrik widerspricht dem vehement: "Ich möchte etwas klarstellen, ich habe es offensichtlich nicht mit Absicht getan. Das Letzte, was ich wollte, war, jemanden ins Wasser zu knallen. Es war ein Unfall und es war einer der schlimmsten Unfälle."

Jeff Wittek scheint dabei bereit, Dobrik für sein Verhalten zu verzeihen – unter einer Bedingung: "Ich will kein verdammtes Auto, ich will kein Geld. Ich will, dass du dein Leben riskierst und ausnahmsweise mal nicht die Kontrolle hast."

Ein Fallschirmsprung als Entschuldigung – Dobrik willigt ein und stellt sich der Gefahr. Für Jeff Wittek schien das zu reichen: "Ihn ängstlich und ohne Kontrolle zu sehen, das war schön. Hat es irgendwas besser gemacht? Nein, aber es hat mich gut fühlen lassen, zu sehen, dass er so weit gehen würde und sein Leben riskiert."