BBC Breakfast

Drei Omas wollen eine WG gründen, um während der Isolation nicht alleine zu sein

Die Zeit in Corona-Isolation kann einsam werden. Diese drei Freundinnen wollen daher einfach zusammenziehen.

Auf der ganzen Welt werden Menschen aktuell dazu angehalten, – sofern möglich – in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Auch in Großbritannien wurde die Bevölkerung inzwischen aufgefordert, soziale Distanz einzuhalten und sich in Selbst-Isolation in ihrem Zuhause zu begeben.

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Für Menschen, die alleine leben, kann das mitunter eins bedeuten: Einsamkeit. Doreen, Dotty und Carol – drei lebenslange Freundinnen in ihren Siebzigern – haben deshalb vor, einfach zusammenzuziehen, um die Corona-Krise nicht alleine verbringen zu müssen.

Im Interview mit "BBC Breakfast" erklären die Frauen aus Nordengland, dass sie vorhaben,  zunächst eine Woche alleine in Isolation zu verbringen – wenn sie danach noch fit sind und sich gut fühlen, wollen sie gemeinsam eines ihrer drei Häuser beziehen.

Welches Heim dann zur Wohngemeinschaft umfunktioniert wird, müsse allerdings noch entschieden werden, so die Frauen. Die Auswahl falle leider schwer – zwar verfügen zwei der Frauen über einen großen Garten, aber nur eine hat Netflix.

Die Frauen, die seit über 40 Jahren miteinander befreundet sind, erklären gegenüber "BBC Breakfast", dass sie inzwischen schon so viel durchgemacht hätten, dass es sich nicht richtig anfühlen würde, in dieser schweren Zeit alleine zu bleiben: "Wir haben einander über Scheidungen und Verluste hinweggeholfen. Wir fahren gemeinsam in den Urlaub, wir passen aufeinander auf." In guten wie in schlechten Zeiten.

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