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Ein Mikrobiologe zeigt, wie Mundschutz Viren eindämmt

Um sich und andere zu schützen, wird das Tragen von Gesichtsmasken empfohlen. Viele zweifeln allerdings die Effektivität dieser Maßnahme an. Ein Mikrobiologe demonstriert nun, was Masken wirklich bringen.

Der Mikrobiologe Rich Davis trendet derzeit auf Twitter: Er zeigte mit einem einfachen Test, dass Mundschutz ausgeamtete Tröpfchen zurückhält. Das Coronavirus wird vor allem durch Kleinsttröpfchen verbreitet, die beim Sprechen, Singen oder Husten ausgestoßen werden.

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"Zuerst nieste, sang, redete und hustete ich auf eine Agar-Kulturplatte mit und ohne Maske. Bakterienkolonien zeigen, wo die Tröpfchen gelandet sind", schrieb Davis, Direktor des mikrobiologischen Labors am Providence Sacred Heart Medical Center in Washington auf Twitter. Das Ergebnis: Der Mundschutz verhinderte, dass ein Großteil der Tröpfchen auf der Agar-Kulturplatte landete. 

"Diese Demonstration ist nichts Neues, weshalb ich von den zahlreichen Reaktionen überrascht bin", so Rich Davis gegenüber "Bored Panda". Sein Tweet wurde über 320.000 Mal gelikt. Im weiteren Verlauf des Threads erklärt der Mikrobiologe auch, was der Test genau zeigt: Nämlich, dass beim Sprechen oder Husten Flüssigkeitspartikel aus dem Mund kommen, die Bakterien enthalten können. Die Verbreitung dieser könnte nach Davis durch das Tragen von Masken gemindert werden.

"Viren sind um ein vielfaches kleiner als Bakterien, aber man geht davon aus, dass COVID-19 hauptsächlich in großen Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten, Niesen oder Singen ausgestoßen werden, übertragen wird", so Davis, der das Tragen des Mundschutzes nach wie vor in der Öffentlichkeit empfehle.

 

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