REUTERS / Aly Song

Grindr entfernt seinen Ethnien-Filter

Im Zuge der aktuellen Debatte trennt sich die Dating-App Grindr von der Option, Suchergebnisse nach Ethnien zu filtern.

Auf der queeren Dating-App Grindr konnten UserInnen bislang entscheiden, beispielsweise Schwarze oder asiatisch-stämmige UserInnen von ihrer Suchanfrage auszuschließen. Der umstrittene "Ethnien"-Filter sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Aufregung, NutzerInnen warfen der App Rassismus vor und forderten seine Abschaffung.

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Im Zuge der aktuellen Debatte um die #BlackLivesMatter-Bewegung gab Grindr nun bekannt, auf das Feedback seiner UserInnen einzugehen und den Filter im nächsten Update der App zu entfernen. In einem Instagram-Posting heißt es, man stehe hinter den zahlreichen queeren People of Color, die die App tagtäglich nutzen. Als Teil dieser Unterstützung werde man den Ethnien-Filter abschaffen.

Zuvor hatte man den Erhalt des Filters damit argumentiert, dass er vielen NutzerInnen die Möglichkeit biete, innerhalb der eigenen Minderheit kommunizieren zu können. Ursprünglich als Dating-App für homo- und bisexuelle Männer konzipiert, öffnete sich Grindr 2017 auch für Transpersonen.

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