APA - Austria Presse Agentur

Schwere Vorwürfe: Hat Jeremy Renner seiner Ex mit dem Tod gedroht?

Jeremy Renners Ex-Frau erhebt schwere Vorwürfe. Er soll ihr mit Mord gedroht haben.

TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag werden Gewalt und Drohungen beschrieben.

Sonni Pacheco, die Ex-Frau von Schauspieler Jeremy Renner, erhebt schwere Vorwürfe. Laut Pacheco habe der Hollywood-Star ihr gedroht, erweiterten Suizid zu begehen, also sie und dann sich selbst zu töten. 

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Gewaltdrohungen und Dorgenmissbrauch?

Wie "PageSix" berichtet, war Pacheco von 2014 bis 2015 mit Renner verheiratet. Mit dem Schauspieler hat sie eine achtjährige Tochter. Die Ex-Frau des Stars behauptet nun, dass Renner sie körperlich, emotional und verbal missbraucht haben soll.

In Gerichtsdokumenten, die im Oktober 2019 eingereicht wurden, schilderte die Schauspielerin, Renner habe sich angeblich eine Waffe in den Mund gesteckt und gedroht, sich selbst umzubringen.

Zudem behauptete Pacheco, dass auch das Kindermädchen gehört habe, wie Renner damit drohte, seine damalige Partnerin und sich selbst umzubringen, weil "es besser sei, dass Ava keine Eltern habe, als Pacheco als Mutter zu haben."

Zudem sollen weitere Gerichtsdokumente enthüllen, dass der Schauspieler laut der 30-Jährigen eine "lange Geschichte des Alkohol- und Drogenmissbrauchs hat, die seit der Zeit vor der Ehe, während der Scheidung und nach dem Urteil andauert." Pacheco soll den Richter gebeten haben, dass der Hollywood-Star regelmäßig Drogentests durchführen muss. 

Renners Vertreter sagte im November 2020 gegenüber "PageSix": "Das ist eine Angelegenheit, die das Gericht entscheiden muss. Es ist wichtig festzuhalten, dass die Dramatisierungen in Sonnis Erklärung eine einseitige Darstellung sind, die ein bestimmtes Ziel verfolgt."

Der Schauspieler antwortete in den Gerichtsdokumenten auf die Bitte: "Es gibt absolut keine Grundlage für dieses Gericht, die beantragte Einreichung in Bezug auf einen Drogentest zu gewähren."

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Streit um Unterhaltszahlungen 

Im Dezember 2014 reichte Pacheco die Scheidung von Renner ein – nur zehn Monate nachdem sie heimlich geheiratet hatten. Das Paar einigte sich im April 2015 auf ein gemeinsames Sorgerecht ihrer Tochter Ava.

  • Bereits im Juli 2014 behauptete Pacheco, dass der Schauspieler mit der Zahlung des Kindesunterhalts um fast 50.000 US-Dollar im Rückstand sei.
  • Im September 2016 stimmte Renner schließlich zu, 16.000 US-Dollar Unterhalt und 24.000 US-Dollar für ihre Anwalts- und Buchhaltungskosten zu zahlen.

Im März 2020 beantragte Renner aufgrund der Corona-Pandemie eine Senkung der Unterhaltszahlungen für sein Kind. "Es ist sehr entmutigend, dass in einer Zeit der globalen Krise ein weiterer Versuch unternommen wird, die Mittel zu kürzen, auf die ich mich verlasse, um für unser Kind zu sorgen", sagte die Ex-Frau des Stars gegenüber "PageSix". Renner wollte, dass seine monatlichen Zahlungen von 30.000 Dollar auf 11.000 Dollar reduziert werden.

Im Mai 2020 beschuldigte Renner seine ehemalige Partnerin, den Treuhandfonds ihrer Tochter zu missbrauchen. Pacheco wies die Vorwürfe damals zurück.

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Renner weist Anschuldigungen ab 

"Ich reagiere weder öffentlich noch privat auf solchen Unsinn", sagte der 50-Jährige in einem Interview mit "Men's Health" am 17. November 2021. "Wenn man darauf eingeht, gibt man der Sache nur noch mehr Aufmerksamkeit. Ich schüre keine Feuer. Ich tue es einfach nicht. Ich lehne es ab."

Wer Selbstmordgedanken hat oder an Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.