APA - Austria Presse Agentur

Florian Klenk erntet Shitstorm: Maske im Zug unterm Kinn

Ein Foto des "Falter"-Chefredakteurs, das ihn praktisch maskenlos im Zug zeigt, sorgt für Aufregung im Netz.

Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung "Falter", erntet derzeit einen ausgewachsenen Shitstorm auf Social Media: Ein Foto, das aktuell die Runde macht, zeigt den Journalisten im Zug – seine FFP2-Maske hat er dabei bis zum Kinn heruntergezogen. Klenk ist selbst bekannt dafür, derartige Maßnahmenverstöße zu tadeln.

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Eine Erklärung lieferte Klenk mittlerweile auf seinem Twitter-Account: "Ich dachte, ich bin alleine im Großraumabteil, es war ein langer Tag, ich hatte Kopfweh. Offenbar war ich nicht alleine und ich hab's nicht bemerkt. Wäre schön, wenn mich der Fotograf darauf aufmerksam gemacht hätte, statt mich zu vernadern." 

Das Foto sorgt vor allem deshalb für Aufregung, weil Florian Klenk sich im Dezember noch darüber echauffiert hatte, dass viele Menschen im Zug Mund und Nase nicht bedecken. "Im Sitzwagen trägt praktisch keiner Maske. Diese Rücksichtslosigkeit ist echt zum Schei...", so der Journalist damals. Auf den Tweet weisen viele UserInnen nun hin.

Auch die Erklärung, er habe gedacht, allein im Großraumabteil zu sitzen, wird laut einem Twitter-User durch das Foto selbst bereits entkräftet: In der Spiegelung hinter Florian Klenk sei klar zu erkennen, dass der Fotograf in derselben Sitzreihe wie er saß, heißt es.

Auf Twitter werden unterdessen Stimmen laut, die die Verbreitung des privat aufgenommenen Fotos und den damit einhergehenden Shitstorm kritisieren. Autorin Barbara Kaufmann schreibt: "Mit privat aufgenommenen Fotos jemanden hier shamen, das finde ich schon ziemlich gruselig. Also 1984-gruselig."