Chaney soll aber nicht nur die persönlichen Email-Konten und Handys von Scarlett Johansson, sondern auch noch von dutzenden anderen Prominenten gehackt haben.

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Scarlett Johansson wird geroastet, weil sie meint, einen Baum spielen zu können

Scarlett Johansson findet, sie sollte alles spielen dürfen – auch Bäume und Tiere. Das Internet findet das ziemlich lustig.

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ScarJo hat genug von Kritik an ihrer Rollenauswahl: Als sie für "Ghost in the Shell" als Japanerin gecastet wurde, hagelte es Whitewashing-Vorwürfe. Kürzlich wurde dann angekündigt, dass sie für ihr nächstes Projekt einen Transmann verkörpern würde – der darauffolgende Aufschrei war so groß, dass Scarlett Johansson die Rolle letztendlich absagte.

In einem Interview mit dem Magazin "As If" äußerte sich die Schauspielerin zu den Vorwürfen in einer Art, die sie nun zum Internet-Gespött macht. "Als Schauspielerin sollte ich jede Person, jeden Baum und jedes Tier spielen dürfen", heißt es da. Vor allem ihr vehementes Bestehen darauf, einen Baum spielen zu dürfen, liefert quasi eine Steilvorlage für Memes ohne Ende.

So kommt es, dass Twitter-UserInnen nun in jeder Pflanze, die jemals von einer Kamera aufgenommen wurde, ScarJo erkennen. "Ich hatte ja keine Ahnung, dass Scarlett Johansson in 'Der Gefangene von Askaban' mitgespielt hat", witzelt eine Userin zu einem Foto der peitschenden Weide aus dem Harry-Potter-Klassiker.

Gleichermaßen erstaunt zeigt sich ein anderer Nutzer ob der vermeintlichen Erkenntnis, dass hinter dem berühmten Wehrholzbaum aus "Game of Thrones" niemand geringerer als die holzige Aktrice Scarlett Johansson steckt. Außerdem mit dabei: Der Baum der Seelen aus "Avatar" und Großmutter Weide aus "Pocahontas". Wahrlich große schauspielerische Leistungen.

Abgesehen von der Absurdität des Statements wird aber auch auf einen ernstzunehmenden Umstand hingewiesen: Transgender-Personen sind nicht mit Tieren oder Pflanzen gleichzusetzen. Scarlett Johansson selbst hat inzwischen zurückgerudert und beteuert, dass ihre Aussagen aus dem Kontext gerissen wurden. Sie finde lediglich, dass Kunst frei von Einschränkungen sein sollte.