"Hydrohype"-Fail: Vanessa Mariposa spendet ihre Gage

"Hydrohype"-Fail: Vanessa Mariposa spendet ihre Gage
Nachdem Vanessa Mariposa auf Instagram das Fake-Produkt "Hydrohype" beworben hatte, spendet sie nun ihre Gage.

YouTuber Marvin Wildhage hält in den letzten Wochen die Instagram-Welt auf Trab. Er wollte testen, ob InfluencerInnen "alles" für Geld bewerben würden und kreierte dafür die Fake-Marke "Hydrohype". Danach schrieb er InfluencerInnen an, ob sie ein Produkt seiner Marke bewerben würden.

Die Creme, die laut Packungsbeilage unter anderem "Pipikaka-Seed-Oil", Uran und Asbest enthielt, war in Wahrheit nur herkömmliches Gleitgel. Trotz der irreführenden und gefährlichen Inhaltsstoffe bewarben einige InfluencerInnen das Produkt – unter ihnen war auch Fitness-Model Vanessa Mariposa, die nun Verantwortung für ihr Handeln übernimmt. 

Vanessa feuert Management nach "Hydrohype"-Fake

Mariposa warb für das Fake-Produkt und hatte daraufhin mit einem Backlash ihrer eigenen Community zu kämpfen, nachdem bekannt wurde, dass die Marke und die Creme nicht existierten. 

"Wenn man Scheiße baut, dann muss man das auch so öffentlich kommunizieren", erklärte die 28-Jährige in der Webshow "Achtung Aaron". Dort stand sie Marvin und Show-Moderator Aaron Troschke Rede und Antwort. Wie "Promiflash" berichtet, war die Instagramerin die Einzige, die sich mit Marvin in Verbindung gesetzt hat, nachdem der Schwindel aufgeflogen war. 

Vanessa erzählt im Interview, dass ihr Management das Produkt für sie getestet und auf die Legitimität überprüft hätte. Denn aufgrund ihrer großen Reichweite auf Social Media kommt die Bayerin nicht dazu, alle Werbedeals selbst zu checken. Daraufhin bewarb die Influencerin "Hydrohype" und schmierte sich vor laufender Kamera das Gleitgel überzeugt ins Gesicht.

Sie gibt zu, dass sie eine "kleine Notlüge" in ihrer Story erzählt habe, da sie ihren knapp 380.000 FollowerInnen vermittelte, dass sie die Creme selbst in Salzburg erworben und nicht zugeschickt bekommen hätte. "Das werde ich in Zukunft nicht mehr machen", sagte Vanessa, die sich mittlerweile von ihrem Management getrennt hat. 

Mariposa spendet an krebskranke Kinder

Das Geld, das Vanessa für den Fake-Werbedeal von Marvin bekam, möchte sie nun für wohltätige Zwecke nutzen: "Ich sehe es als Pflicht jedes Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, dass man auch seine Fehler eingesteht. Und die Gage spende ich jetzt an eine Organisation für krebskranke Kinder", erklärte Vanessa gegenüber "Bild".

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