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Der Snapchat-Babyfilter hält das Internet auf Trab

Kaum ist der Hype um Gender-Filter abgeflaut, überfluten Babyfaces das Internet.

Wenn ihr vor Kurzem im Internet wart, ist euch wahrscheinlich aufgefallen, dass eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Kindergesichtern eure Timelines ziert. Der Grund dafür ist einmal mehr eine App, mit deren Tod wir schon längst abgeschlossen hatten: Snapchat gibt sich echt Mühe.

Nachdem ein digitaler Geschlechtertausch der altbekannten App erst kürzlich zum zweiten Hype-Frühling verhalf, sind es nun speckige Wangen und große Augen, die das Internet kollektiv erheitern. Der Filter, der erwachsene Gesichter wieder zu süßen Babyfaces macht, macht weder vor österreichischen PolitikerInnen noch vor den Avengers Halt.

Und weil der Putzerl-Mania quasi keine Grenzen gesetzt sind, wird nun so ziemlich jeder Mensch auf diesem Planeten einmal durch den Fötus-Filter gejagt. Nicht mal ABBA bleibt die Baby-Behandlung erspart. 

Während wir so eure milchigen Säuglings-Gesichter bewundern, fragen wir uns: Ist Snapchat wieder da? Diesmal wirklich? Ist da überhaupt noch jemand angemeldet? Was, wenn man seinen Usernamen vergessen hat? Und welcher verrückte Filter wird als nächstes die Runde machen? So viel steht fest: Irgendwo zwischen Geschlechtertausch und Babyfaces sollten wir uns wohl überlegen, ob wir Instagram damals zurecht den Vorzug gegeben haben. 

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