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Ekel-Alarm: Darum enthalten viele Weichspüler Schlachtabfälle 🤮

Fett macht geschmeidig: Viele Weichspüler enthalten Schlachtabfälle. Diese Alternativen machen die Wäsche genauso weich.

Es ist eine ziemlich eklige Erkenntnis, aber es sind keine im Labor hergestellten Weichmacher, die dem Weichspüler dabei helfen, Kleidung und Handtücher duftend und supersoft zu machen, sondern zum Teil tierisch gewonnene Stoffe – genauer genommen stecken Schlachtabfälle in den bunten Weichspülerflaschen, die mit Federn und Teddybären werben.

Wie die VerbraucherInnensendung "Marktcheck" berichtet, sollen Stoffe im Weichspüler stecken, die aus tierischem Fett gewonnen werden. Die sogenannten "kationischen Tenside" bestehen zum Teil aus Schlachtabfällen.

 

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Schmieriger Film in der Waschmaschine

Der Gedanke an tierischen Talg, der sich um die Wäschefasern legt und sie so flauschig-weich macht, bringt uns nicht nur an die Ekel-Grenze, sondern ist auch für die Waschmaschine auf Dauer nicht unbedingt ideal. Durch den Weichspüler können laut dem Umweltwissenschaftler Philip Heldt Gerüche in der Waschmaschine entstehen, weil sich die schmierigen Substanzen in der Trommel festsetzen können. Die tierischen Stoffe seien oft sogar Hauptbestandteil der Produkte.

Die Toxikologin Marike Kolossa erklärt in der Sendung, dass die chemischen Stoffe im Weichspüler auch Allergien und Reizungen auf der Haut auslösen können. 

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Weichspüler enthält Schlachtabfälle

Aber auch die ethische Komponente spielt mit: Wie "Peta" auf der Website berichtet, werden die Tenside aus Fetten von getöteten Rindern, Schweinen und anderen Tieren gewonnen. Schlachthöfe müssten ihre Abfälle deshalb nicht teuer entsorgen. Auf Missstände in der Schlachtung verweist die Tierschutz-Organisation ebenfalls. 

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Weichspüler mit tierischen Stoffen: Welche Alternativen gibt es?

Es ist eigentlich ganz einfach: In manchen Drogerien oder Reformhäusern sind vegane Weichspüler erhältlich. Manche dieser Weichspüler, die keine tierischen Stoffe enthalten, sind sogar biologisch abbaubar. 

Auch Essigessenz kann die Wäsche weich machen und als Alternative angewendet werden. Der Essigduft sollte spätestens nach dem Trocknen verschwinden. Allerdings muss der Säuregehalt des Essigs stimmen – und auch die Dosierung ist wichtig. Essig enthärtet das Wasser und entfernt Rückstände von Kalk. Viele Waschmittel enthalten aber von vornherein entkalkende Stoffe. Hier haben wir genauer erklärt, wie ihr Essig als Weichspüler verwenden könnt.