Dschungelcamp zieht im Sommer 2024 nach Südafrika für eine Sondersendung!

RTL / Ruprecht Stempell

Veganes Dschungelcamp? PETA bietet 100.000 Euro: So reagiert RTL!

Das Dschungelcamp ohne Tierquälerei? Das wünscht sich Tierschutzorganisation PETA und bietet RTL dafür 100.000 Euro an.
Monika Kässer

In den bisherigen Dschungelprüfungen der 16 Staffeln von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" mussten die Promis einiges über sich ergehen lassen. Aber auch etliche Tiere kamen zu Schaden, immerhin wurden beispielsweise Riesenmaden oder Wasserspinnen lebendig gegessen. Weitere ekelhafte Tierkörperteile und Flüssigkeiten, die von den Kandidat:innen bereits verspeist werden mussten:

  • Schafsaugen

  • "Cocktail" aus püriertem Krokodilpenis

  • Känguru-Anus 

  • Kuh-Urin

  • Kamelblut

Die Tierschutzorganisation PETA (Abkürzung für "People for the Ethical Treatment of Animals") prangert den Tiermissbrauch im Dschungelcamp seit Jahren an. Immerhin diene dieser nur Unterhaltungszwecken. 

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PETA bietet RTL 100.000 Euro an

Am 19. Januar ist es wieder so weit und die Show geht in die 17. Runde. Anlässlich dessen hat PETA den Verantwortlichen des Senders RTL ein "moralisches Angebot" unterbreitet. Auf der offiziellen Homepage der Tierrechtsorganisation heißt es: "Um das wiederkehrende Leid unzähliger Tiere zu verhindern, bieten wir von PETA Deutschland dem Sender RTL 100.000 Euro für eine tierfreundliche und vegane Gestaltung der Show."

Peter Höffken, Fachreferent bei PETA Deutschland, appelliert: "Der respektlose Umgang mit fühlenden Lebewesen ist traurige Tradition im Dschungelcamp. Es ist an der Zeit, eine neue Ära einzuläuten. [...] Mit dem Geld von PETA könnte das Camp in eine tierleidfreie Zone umgewandelt werden und somit ein echtes Vorbild für das Millionenpublikum an den Bildschirmen werden."

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Antwort von RTL 

Auf Nachfrage von "watson" hat RTL zu dem Angebot Stellung bezogen. Ein Mediensprecher betont, dass der Sender bereits Tierschutzmaßnahmen ergreifen würde: 

"Jede Tierbeteiligung in der Show wird vorab der australischen Tierschutzorganisation RSPCA Notification of Animal Usage Form zur Abnahme und Freigabe vorgelegt. Ohne die Abnahme und Freigabe durch die Tierschützer findet keine Prüfung mit lebenden Tieren statt. Zudem wird vor, nach und bei den Dschungelprüfungen die Unversehrtheit der Tiere durch die Prüfung der kurzzeitigen sach- und artgerechten Haltung, der Herkunft sowie des Transportes garantiert."

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Auch wurde die Frage geklärt, woher die Tierkörperteile für die Dschungelprüfungen stammen: "Für die Dschungelprüfung musste kein Tier extra sterben. Es handelt sich um Fleischabfälle lokaler Metzgereien, die sowieso entsorgt worden wären." 

Kein Tier muss extra sterben? Hm, so ganz zusammen passt diese Aussage jedenfalls nicht mit der Tatsache, dass auch lebende Tiere wie Maden oder Spinnen verspeist werden.