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Der Mann hinter dem viralen Katzen-Filter soll eine dunkle Vergangenheit haben

Rod Ponton wurde innerhalb von 40 Sekunden berühmt. Ein Twitter-Thread erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Anwalt.

Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir bereits etliche Videokonferenz-Fails erlebt: Wir denken dabei etwa an den hosenlosen Reporter Will Reeve, der eigentlich Shorts anhatte, aber durch den ungünstigen Bildausschnitt aussah, als hätte er untenrum nichts an. Oder an die Mutter, die während des Zoom-Unterrichts ihres Sohnes plötzlich nackt vor der Kamera auftauchte.

Doch nichts, absolut nichts konnte uns auf dieses virale Video vorbereiten, das kürzlich während eines Gerichtsverfahrens im Bundesstaat Texas entstand: Der Anwalt Rod Ponton zeigte sich ungewollt als Babykatze.

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Alles kommt zurück

"Ich bin hier, live, ich bin keine Katze", erklärte sich der Anwalt vor seinen Kollegen. Der plüschige Anwalt mit Kulleraugen sorgte so für etliche Lacher. Auf diversen Social-Media-Kanälen verbreitete sich das Video rasant, auf YouTube zählt der virale Clip mittlerweile über sieben Millionen Aufrufe.

Nach seinem ungeplanten Ruhm tauchte nun ein Twitter-Thread auf, der die Vergangenheit von Rod Ponton aufrollt. Der Spruch "Alles kommt irgendwann zurück" könnte Pontons Situation nicht treffender beschreiben: Kolumnist Anthony Fischer behauptet, der Anwalt habe eine Razzia im Headshop seiner ehemaligen Geliebten angezettelt.

"Ponton hatte kurzzeitig eine sexuelle Beziehung mit der Frau, die den Shop betrieb. Während seiner Zeit als Staatsanwalt sollen lokale PolizistInnen wiederholt versucht haben, die Dame wegen des Verkaufs von Marihuana zu verhaften“, so Fischer. Ponton streitet allerdings jegliche Verbindung zu besagter Frau ab.

Die Information über den angeblichen Machtmissbrauch von Ponton wird in Anbetracht des Katzen-Videos vermutlich untergehen – und das ist wiederum ein Zeugnis davon, dass die Menschen in dieser verrückten Zeit verzweifelt auf der Suche nach Ablenkung sind.