Sky

Sydney Sweeney: Angst vor Familienplanung wegen Geldsorgen?

Die Schauspielerin enthüllte, dass sie gerne eine Familie gründen würde, doch Geldsorgen und die Stigmatisierung von Müttern bereiten ihr Sorgen.

Schauspielerin Sydney Sweeney ist durch ihre Rollen in den TV-Serien "Everything Sucks" und "Euphoria" zum Weltstar geworden. Die 24-Jährige räumt aktuell sämtliche Preise ab und tingelt von einem Event zum anderen. Viel Zeit für die zukünftige Familienplanung bleibt da wohl nicht. Abgesehen davon wurden im März Gerüchte bekannt, dass sich der TV-Star verlobt haben soll. 

Doch wie Sweeney nun in einem Interview erklärte, blickt sie alles andere als positiv in ihre Zukunftspläne. Vor allem Geldsorgen würden ihr den Traum einer eigenen Familie einen Strich durch die Rechnung machen. 

Für dich ausgesucht

Stigmatisierung von jungen Müttern

In einem Interview mit "The Hollywood Reporter" erklärte die 24-Jährige, dass sie sich vor allem wegen der Stigmatisierung von jungen Müttern sorgt: "Ich möchte eine Familie haben, ich wollte schon immer eine junge Mutter sein, und ich mache mir Sorgen darüber, wie diese Branche junge Frauen, die Kinder haben, stigmatisiert und sie in einem anderen Licht betrachtet", erklärte Sweeney. 

Außerdem würde auch ihr Gehalt ein Problem darstellen. Sweeney erzählte, dass beispielsweise der TV-Sender HBO SchauspielerInnen nicht mehr so bezahlen würde "wie früher". Daher versucht die Darstellerin, so viele Shows, Filme und Werbekampagnen wie möglich zu drehen, um sich finanziell abzusichern.

Für dich ausgesucht

Eine halbjährige Pause wäre für sie laut eigenen Angaben nicht möglich, da sie "niemanden" hätte, der "ihr Rechnungen" bezahlen oder ihr helfen würde. Wie "film.at" berichtet, bekam Sweeney für diese Aussage sogar einen Backlash im Netz. 

"Ich habe mir Sorgen gemacht, dass ich, wenn ich nicht arbeite, kein Geld und keine Unterstützung für meine Kinder habe", erklärte die 24-Jährige weiter. In dem Interview enthüllte sie zudem, dass sie im Juni unter Panikattacken gelitten hätte, die vor allem mit ihrem schnellen Karrierehoch zu tun hätten. Sweeney würde mit der Angst kämpfen, dass der "Moment des Ruhms" jederzeit wieder vorbei sein könnte. 

Wer unter Panikattacken oder Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.