APA - Austria Presse Agentur

Fürs Dschungelcamp: Harald Glööckler ließ sich die Achseln botoxen

Harald Glööckler ließ sich Botox in seine Achseln spritzen. Wir wissen, was dahintersteckt.

Designer Harald Glööckler wird in der diesjährigen Staffel des Dschungelcamps zu sehen sein. Damit sein Auftritt immer tadellos und vor allem schweißfrei bleibt, ließ er sich das Nervengift Botulinumtoxin – besser bekannt als Botox – in seine Achseln spritzen. Botox legt die Schweißdrüsen lahm und sorgt dafür, dass das Schwitzen reduziert wird. Doch ist das wirklich gesund? 

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Ist Botox in den Achseln gefährlich?

Wie die Schweizer Dermatologin Daniela Kleeman gegenüber "Schweizer Illustrierte" erklärte, wird dieser Eingriff vor allem bei Menschen vorgenommen, die übermäßig schwitzen. Wird das Botoxen durch "professionelle Hände" durchgeführt, dann ist der Eingriff "ungefährlich" – vor allem da das Botox nur in die oberste Hautschicht, wo sich auch die Schweißdrüsen befinden, injiziert wird.

Die Medizinerin betonte, dass es prinzipiell keine Gefahren beim Unterspritzen gibt, an den Einstichstellen könne es jedoch zu Blutergüssen kommen. Insgesamt sechs bis acht Monate werden die Schweißdrüsen durch das Botox lahmgelegt, danach müssen PatientInnen zum Nachspritzen zum Arzt oder zur Ärztin.

Aber wenn man seinem biologischen "Kühlsystem" unter den Achseln kein Ventil mehr gibt, schwitzt man dann vielleicht an einer anderen Stelle mehr? Immerhin ist Schwitzen laut Kleeman wichtig, um die Körpertemperatur zu regulieren. Die Expertin erklärte, dass der "zurückgehaltene" Schweiß aber nicht durch eine andere Hautstelle "kompensiert" wird. 

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Achsel-Botox: Das sind die Kosten

Laut "Apotheken Umschau" kostet der Eingriff zwischen 400 und 700 Euro und dauert circa 45 bis 60 Minuten. Von der Krankenkasse werden nur "schwere Fälle" übernommen – hauptsächlich dann, wenn "andere Therapien" nicht infrage kommen. Zudem ist die Behandlung – trotz Einsatz von Betäubungscremes – nicht ganz schmerzfrei.