Mit diesem Impfstoff erfolgt die dritte Corona-Impfung

Mit diesem Impfstoff erfolgt die dritte Corona-Impfung
Dritte Impfung: Mit welchem Corona-Impfstoff wird eigentlich geimpft? Wir haben eine Ärztin gefragt.

Das Nationale Impfgremium sprach sich für eine Corona-Auffrischungsimpfung nach der zweiten Impfung für alle Personen über 18 Jahren aus. Nach sechs Monaten ist es für volljährige Personen in Österreich also möglich, den "dritten Stich" zu erhalten. In Salzburg und Wien ist das schon nach vier Monaten nach der Zweitimpfung möglich. 

Die Booster-Impfung wird nicht nur RisikopatientInnen, sondern allen erwachsenen Personen dringend empfohlen. Aber mit welchem Impfstoff wird geimpft?

Dritte Impfung mit mRNA-Impfstoff

"Die Auffrischung sollte mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen, also mit BioNtech/Pfizer oder Moderna", erklärt Dr. Eva Höltl, Arbeitsmedizinerin und Sprecherin von "Österreich impft".

Das Nationale Impfgremium betont, dass sowohl der Impfstoff von Pfizer als auch der von Moderna gleich gut schützen. Die Booster-Impfungen erfolgen derzeit ausschließlich mit diesen beiden Impfstoffen.

Im April 2021 wurde bekannt, dass die EU-Kommission bei der Impfung vor allem auf mRNA-Technologie setzen will, zu der die beiden Impfstoffe gehören.

Warum sollte man sich zum dritten Mal impfen lassen?

Die gestiegene Zahl der Impfdurchbrüche und Daten aus anderen Ländern zeigen die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung.

In Österreich haben laut Eintrag im E-Impfpass bis zum 17. November mehr als 919.000 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Welcher Impfstoff wird bei Kreuzimpfungen verwendet?

Auch bei Kreuzimpfungen, also heterolog geimpften Personen (z.B. AstraZeneca für die erste, Pfizer für die zweite Impfung) soll derzeit als 3. Dosis der Impfstoff von BioNtech/Pfizer verwendet werden, so die Medizinerin. 

Es sei aber notwendig, bei Kreuzimpfungen explizit darüber aufzuklären, dass derzeit keine Zulassung für die Anwendung einer weiteren Dosis vorliegt, so Dr. Höltl. "Die Datenlage ist derzeit noch begrenzt und es ist nur wenig über die Art und Häufigkeit von Nebenwirkungen bekannt", so die Medizinerin.

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