Was sind Zillennials? Eine vergessene Generation

Pexels @ Erik McLean

Eine vergessene Generation: Wer sind die "Zillennials"?

Millennial oder Gen Z? Womöglich auch genau dazwischen, in der vergessenen Generation der sogenannten "Zillennials".

Wenn du beim Anblick eines Game Boy oder Nintendo 64 sofort an deine Kindheit denken musst, bist du wahrscheinlich entweder Millennial oder Zoomer. Im Generationenduell zwischen Generation Y (Millennials) und Z findet sich anscheinend eine weitere Mikro-Generation, das Beste aus beiden Welten sozusagen.

Diese wurde mit dem Kofferwort "Zillennials" benannt und hat die Transformation der analogen Welt zur digitalen vollständig miterlebt.

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Was sind "Zillennials"?

Als Kofferwort aus Millennial und Generation Z, soll der Begriff die überschneidende Gruppe von jungen Menschen beschreiben, deren Lebenserfahrungen sie für eine Zuordnung zu beiden Generationen qualifizieren. Die eingeschlossenen Geburtsjahre sind, wie so oft, schwer abzugrenzen, liegen jedoch laut einer Untersuchung des Talent-Managements Fullscreen zufolge zwischen 1993 und 1999.

"Zillennials" hatten das Internet zwar nicht von klein auf, können sich aber auch nicht so wirklich an eine Zeit davor erinnern. Sie haben so ziemlich alles miterlebt, von BRAVO-Zeitschriften und Pokémon-Karten, bis hin zu Motorola-Klapphandys und SMS.at. Sie stellen eine vergessene Generation zwischen dem analogen und digitalen Zeitalter dar.

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Der differenzierte Blick der "Zillennials"

Die WeltenwandlerInnen der "Zillennials" kennen beide Seiten, deshalb haben sie einen einzigartigen Überblick über die Vor- und Nachteile der Digitalisierung. Sie können sich noch an die Diddl-Maus erinnern, wissen aber auch mittlerweile, dass Programme wie "LimeWire" illegal sind.

Genau diese Möglichkeit zum Differenzieren zeichnet diese Mikro-Generation aus. Oft fühlen sich AnhängerInnen dieser Generation weder zur einen noch zur anderen Generation vollständig zugehörig, was ihnen "den Blick von oben" ermöglicht. ForscherInnen sehen laut Fullscreen in dieser Gruppe das Potenzial als Brücke zwischen den oft keilenden Generationen zu fungieren.

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In einer Zeit, in der Selbstidentifikation und Selbstinszenierung wichtiger sind denn je, erlauben unendlich viele Definitionen und Wortneuschöpfungen immer differenziertere Zuschreibungen. Gleichzeitig ergründen wir selbst täglich, dass diese Zugehörigkeiten fließend ineinander übergehen können. Aus diesem Grund sollten wir vielleicht nicht allzu sehr an ihnen festhalten.