Das Live-Event "Die Passion" in Kassel sorgte für einige Kritik im Netz. Vor allem an Judas-Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht.

APA - Austria Presse Agentur

Doppelmoral? Shitstorm für Jimi Blue Ochsenknecht nach "Die Passion"

Das Live-Event "Die Passion" in Kassel sorgte für einige Kritik im Netz. Vor allem an Judas-Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht.
Selma Tahirovic Selma Tahirovic

Das RTL-Live-Event "Die Passion" am 27. März sorgte für zahlreiche Reaktionen im Netz. Stars wie Jenny Elvers oder No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa waren mit von der Partie. Doch vor allem für Jimi Blue Ochsenknecht hagelte es einen Shitstorm nach dem anderen. Er verkörperte in dem Musical die Rolle des Judas

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Kritik an Judas-Interpret Jimi Blue Ochsenknecht

In der Kommentarspalte zu Jimi Blue Ochsenknecht (32) sah sich RTL gezwungen, zur "respektvollen und sachlichen Diskussion zum Thema" zu ermahnen, nachdem einige sein Privatleben ins Spiel gebracht haben. "'Judas', wie krass ironisch und gleichzeitig passend wie die Faust aufs Auge kann man eine Rolle besetzen", so ein Kommentar. Doch es wird auch gelobt. "Er spielt so guuuut und sieht so gut aus dabei", schreibt eine Followerin. Mittlerweile wurde die Kommentarfunktion unter dem Beitrag abgedreht. 

In einem weiteren Instagram-Beitrag wird Ochsenknechts Gesangstalent infrage gestellt: "Also gesanglich ist das ja eher so karaokemäßig", schrieb ein:e Nutzer:in. Weitere User:innen kommentierten, dass die Rolle des Judas wie für Jimi Blue "gemacht" sei. 

Dabei beziehen sich viele Instagramer:innen auf das Privatleben des Sängers, der nicht nur mit Familienstreits, sondern auch für Schlagzeilen wegen seiner kleinen Tochter Snow sorgte. "Jimi Blue Ochsenknecht (passend in der Rolle von Judas) wirkt bei die Passion mit, wo es um Jesus und Nächstenliebe geht, aber kann nicht mal ein Vater für seine Tochter sein. Die Ironie spricht Bände", kommentierte die Userin @llesfuerwerder auf X.

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Auch während des Live-Events war das zerrüttete Familienverhältnis des Schauspielers ein Thema, als Ochsenknecht erwähnte, dass sein Vater Uwe ihn unterstützen würde und ihn angefeuert habe. Als Moderatorin Frauke Ludowig wissen wollte, ob ihn nur sein Papa kontaktiert hätte, versucht Ochsenknecht die Frage auszuweichen. Laut ihm hätten auch andere Familienmitglieder Nachrichten geschickt, das wolle er jedoch privat halten. 

Meme-Potenzial und Cringe-Alert

Auf TikTok wird das Spektakel ebenfalls heiß diskutiert: "Was ist das für ein Fiebertraum, bitte?", fragte sich der TikToker @einfachminski, der auf das Event mit einem Video regierte. Jimi Blues Gesangseinlagen wurden mittlerweile sogar zu einer neuen Version zusammengeschnitten, die mit Musik und Sprüchen des Mentalisten Vincent Raven unterlegt wurden. Der Vibe passt allemal!

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"Das ist so übel cringe", kommentierte ein User unter ein Video, das die Darsteller:innen im "GZSZ"-Style zeigt. Kein Wunder, denn immerhin wurde Ben vom ehemaligen "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten"-Schauspieler Blümel verkörpert.